Nun hat das Dasein eines Musikers viele Annehmlichkeiten. Entspannte Arbeitszeiten (meist Abends, sodass man tagsüber in der Sonne liegen kann), man lernt viele neue, nette Menschen kennen, kommt an Orte und in Gegenden, an/in die man sonst nicht kommen würde, wird mit tollen Köstlichkeiten versorgt; kurzum: ein erstrebenswerter Beruf.

Letztes Wochenende war alles anders: keine entspannte Arbeitszeit (Beginn 9:00 Uhr, sodass man tagsüber nicht in der Sonne liegen kann), wir haben keine neuen, netten Menschen getroffen, wir waren Samstag wie Sonntag in ein und demselben Raum (auch noch in einer Schule), die Köstlichkeiten waren wenig spektakulär; kurzum: kein erstrebenswerter Beruf.

Das erste sommerliche Wochenende in diesem Jahr haben wir genutzt, um zu proben! Es war hart, laut und sehr, sehr erfolgreich. Viele neue Lieder warten darauf, gehört zu werden. Welche das sind, welche neuen Instrumentenkonstellationen wir erprobt haben, wann wir sie spielen, all das ist natürlich top secret.

Jedoch ist 9:00 Uhr nicht für jeden Musiker gleich schlimm: Während z.B. Leo als Arzt das frühe Aufstehen bekannt ist, ist es für unseren Luft- und Raumfahrtingenieur Winni eine komplett neue Erfahrung. Ihm war es definitiv zu früh, zu wach und zu hell.

Zu früh

Zu hell

Wie schon letztes Jahr bedanken wir uns ganz herzlich bei der Mittelschule West in Neumarkt für die Überlassung ihres Musiksaals das ganze Wochenende über!